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Nachlese:
Dienstag, 10. November
Friedrich Schiller und die Musik
Ruth Sandhagen las aus Briefen und rezitierte Gedichte. Dazu spielte Gregory Gaynair Improvisationen zu Vertonungen von Schiller.
Dramaturgisch sehr versiert folgten z.B. auf Briefwechsel und Zitate von Zeitgenossen das Gedicht, sodass man das Gefühl bekam, bei der Entstehung dabei zu sein.
Das Programm haben die beiden extra für diesen Abend vorbereitet und man kann sich gut vorstellen, dass Herr Schiller sich über dieses "Geburtstagsständchen" gefreut hat.
Als Zugabe gab's noch ein Chanson aus dem Repertoire von Ruth Sandhagen und Gregory Gaynair.
Ein kurzweiliger Abend mit vielen Gästen. Vielen Dank.
Freitag, 6. November
Dr. Doris Maurer trifft Hans Werner Kettenbach
Wer mag das sein, "Das starke Geschlecht"? Es gibt
viele Fragen, die der neue Roman von Hans Werner Kettenbach aufwirft. Ein Roman
über das Älterwerden, über die Einsamkeit, über die Stärken und Schwächen
mächtiger Personen und wieder einmal eine geniale Studie über die Psyche des
Menschen. 
Hans Werner Kettenbach las aus seinem neuen Buch.
Leider war Frau Dr. Maurer kurzfristig erkrankt und so übernahm Stephan Thönneßen gern ihre Rolle als Moderator und Gesprächspartner. Auf seine Fragen, manchmal auch nur Stichworte, erzählte Kettenbach aus seinem ereignisreichen Leben: seinem Studium, seine Erfahrungen als Jounalist, seinem ersten Kriminalroman mit dem seine schiftstellerische Karriere begann und nicht zuletzt wie manche Protagonisten in seinen Büchern ein Eigenleben führen oder die Wirkung seiner Romane auf seine Leser.
Natürlich wurde auch über sein neues Buch gesprochen, über das Älterwerden, erotische Ausstrahlung im Alter und die Frage, wer nun das starke Geschlecht sei, wurde auch mit dem Publikum diskutiert. Das vorläufige Ergebnis lautete: die Frau.
"Ein sehr schöner Abend dank der begeisternden Ausstrahlung von Hans Werner Kettenbach.
Danke."
Ein Zuschauer.
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Nachlese:
Freya von Stülpnagel bei seitenweise: beeindruckend!
"Ohne Dich" ein Buch vor allem für
"Nichtbetroffene"
Einen eindrucksvollen Abend durften wir erleben. Freya von Stülpnagel
stellte ihr Buch "Ohne Dich" vor, ein Buch zur Trauerarbeit. Obwohl
es uns alle betrifft, wissen viele Menschen überhaupt nicht, wie sie in
Trauerfällen reagieren sollen. Vor allem das Umfeld reagiert aus Angst heraus
oft völlig unsensibel. Dieses Buch zeigt viele Facetten auf und ist somit ein
Buch, wie Frau Stülpnagel gestern feststellte, das gerade die
"Nicht-Betroffenen" lesen sollten. Sie persönlich hat es 100 mal
gekauft und verschenkt. Lesen sollten Sie es unbedingt, verschenken natürlich
auch, damit könnten viele Missverständnisse ausgeräumt werden.
Kösel Verlag; 14,95 €
Ein persönlicher Rückblick auf turbulente und anstrengende vergangene zwei Wochen:
Fünf Veranstaltungen in 14 Tagen. Über 700 Gäste und faszinierende Erlebnissemit eindrucksvollen Autoren:
Der Kabarettist Peter Vollmer bescherte uns einen äußerst amüsanten Abend.
Rafik Schami begeisterte mit seiner menschlichen Art und seinen feinen
Erzählungen.
Jan Uwe Rogge wiederum ließ uns wissen, dass wir alle normal sind und dass wir
mindestens dreimal am Tag mit unseren Kindern lachen sollten, damit es uns allen
gut geht. Wir haben den ganzen Abend über diesen kabarettistischen
Familienberater gelacht und sind beschwingt nach Hause gefahren.
Bettina Eistel zeigte uns eine ganz neue Perspektive des Lebens: Ohne Armemeistert sie ihr Leben mit Bravour und ließ uns staunend an diesem Leben
teilhaben.
 Sein Erzählen ging durch unsere Ohren direkt in unser Herz:
Rafik Schami gastierte am Mittwoch, den 25.3.09 bei uns und es war keine "normale"
Veranstaltung für mich und auch nicht für die 200 Gäste in der restlos
ausverkauften Kulturhalle. Es fällt mir schwer zu beschreiben, welche Gefühle
seine Erzählkunst, seine Gestik, seine Stimme und sein ganzen Wesen in mir
ausgelöst haben. Einen solch warmherzigen, begeisterten und liebevollen Autor
habe ich selten erlebt.
Er hat den Dormagenern versprochen, dass er bei seinem nächsten Buch
wiederkommen wird. Wir müssen uns bis dahin leider noch gedulden... .
Maria Blumencron faszinierte
Über 100 Zuschauer begeisterte Maria Blumencron am vergangenen Dienstag bei ihrer Multivisitions-Lesung im Rahmen unserer Reihe "Vorbilder", die wir in Zusammenarbeit mit dem Raphaelshaus veranstalten. Ihre mitreißende Persönlichkeit brachte uns das Schicksal vieler tausender tibetischer Flüchtlinge sehr nahe. Falls Sie nicht kommen konnten sei Ihnen ihr neues Buch empfohlen: Es ist absolut lesenswert und wir halten noch einige signierte Exemplare für Sie bereit.

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Nachlese:
Über 90 Minuten hielt Fadi Saad seine meist jugendlichen Zuhörer in seinem Bann.
Authentisch, humorvoll und klar erzählte er seine Sicht der
Emigrantenproblematik. Oft schon haben ihn die Politiker angehört, sehr wenig
wird zu seinem und zum Leidwesen vieler davon umgesetzt. Es gibt noch wenige
signierte Exemplare seines Buches bei uns:
Fadi Saad: Der große Bruder von Neukölln, Herder 12,95 €
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